Historie zum Ferienlager

Am 1. Januar 1974 trafen sich nach einer zünftigen Silvesterfete 3 junge Männer. Jupp Wiengarten, Franzel und Werner Lüffe hatten die tolle Idee, eine Sommerfreizeit für Messdiener, im Alter von 10 bis 14 Jahren, zu gründen und zu organisieren. Nach grundsätzlichen Einverständnis von Dechant Egger fuhren die „DREI“ an den nächsten Wochenenden in das Sauerland um ein geeignetes Quartier zu suchen.

Gefunden wurde nach langem Suchen und schneller Einigung mit dem damaligen Hallenwart Heinrich Franke, die Schützenhalle (genannt „Hasenhaus“) in Niederbergheim.

Ein Träger für die Sommerfreizeit war schnell gefunden.
Die katholische Kirchengemeinde hatte sich, damals wie heute, dazu bereiterklärt. Das nächste Problem war die Finanzierung des Lagers.
Zuerst war die Messdienerkasse da. Dechant Egger war bei den Anträgen für die Zuschüsse von Gemeinde, Kreis und Landesjugendplan sehr behilflich. Dazu kamen 60.- DM plus 10 bis 15.- DM Fahrtkosten je Kind hinzu. Schließlich waren auch Firmen bereit die Sommerfreizeit zu unterstützen. So stand der Finanzierung nichts mehr im Wege.

Natürlich fehlte noch ein Betreuerteam. Ende Februar hatten sich 8 Betreuer und 2 Kochfrauen gefunden. In der nachfolgenden Zeit bis zum Beginn des Sommerlagers wurden noch viele Termine vereinbart, um sich zu treffen, wie und was man im Ferienlager machen kann. Das ganze wurde im Jahr 1975 im gleichen Rahmen wiederholt.

Im Jahr 1976 sollte das erste gemischte (Jungen – und Mädchen) Ferienlager stattfinden. Für Kinder im alter zwischen 9 und 13 Jahren. Um die gemischte Freizeit durchzuführen, sollte auf Wunsch von Dechant Egger ein Ehepaar im Team sein. Nach einigen Gesprächen haben sich Hannelore und Theo Homölle dazu bereiterklärt. Somit stand auch der gemischten Ferienfreizeit, wie es auch heute noch stattfindet, nichts mehr im Wege.

Bis heute haben ca. 2500 Kinder an der Ferienfreizeit teilgenommen.
Sie wurden durch mehr als 180 Betreuerinnen und Betreuern umsorgt. (Einige sind mehrmals dabei gewesen) Für das leibliche Wohl sorgten bisher 50 Kochfrauen. Da die Kochfrauen im ersten Ferienlager 1974 noch in der Küche schliefen, gilt der größte Dank an Hildegard und Bertholt Franke. Sie ermöglichten es das die Kochfrauen eine angenehmere Übernachtung hatten. In 1975 baute er in seinem Keller Schlafzimmer und Dusche für die Kochfrauen.

Bis Heute findet das Ferienlager „NBH“ dank dem intensiven Engagement vieler Helferinnen und Helfer, der Pfarrgemeinde Beelen und den tollen Kindern statt.


Die Schützenhalle

…oder auch „Das Hasenhaus“

In der mehr als 250 jährigen Geschichte der Schützenbruderschaft Niederbergheim wurde das Schützenfest an mehreren verschiedenen Orten zelebriert. Anfangs wurde es auf den größeren Bauernhöfen in Niederbergheim, Oberbergheim, Westendorf und auf der Haar gefeiert. Im Jahr 1865 wurde von der Schützenbruderschaft das erste eigene Zelt gekauft. Durch wachsende Mitgliedszahlen musste man in den „Zwanzigern“ ein zweites Zelt ausleihen. Erst im Jahre 1965 wurde ein Festzelt dazugekauft.

Schon im Jahr 1956 kaufte die Bruderschaft ein Grundstück am Ölmannsberg um dort eine Schützenhalle zu errichten. Doch der Beschluss zum Bau konnte in einigen Versammlungen nicht gefasst werden. Als die Gemeinde der Schützenbruderschaft den Tausch dieses Grundstücks vom Ölmannsberg mit dem „Am Hasenfang“ anbot wurde 1967 der Bau eines Schützenhauses beschlossen. Der heutige Name Hasenhaus ist von der Flurbezeichnung „Am Hasenfang“ abgeleitet. Bereits Anfang 1968 wurde mit dem Bau begonnen. Bis zum Jahr 1971 wurde bereits die Erweiterung der Schützenhalle fertig gestellt. Im Jahr 1986 wurde dann die Bühne angebaut. 1988 kamen dann die Toiletten und Duschen unter der Bühne dazu.